Dienstag, 10. März 2015

Anywhere I would have followed you


Und nun liege ich wieder hier. Wach. Schlaflos in meinem Bett und denke an längst zerronnene Träume. Habe ich je geliebt? Nur noch entfernt erinnere ich mich an den Geruch, die sanfte Berührung der Haut, die Geborgenheit, die uns einst verbunden hat.
Du lächelst mich an und es bricht mir das Herz. Ich bin allein, doch nur ich bin allein. Deine Lücke ist längst wieder geschlossen, keine Wunde klafft in deinem Herzen.
Wenn du etwas liebst, lass es gehen, sagte meine Mutter stets. Kommt es zurück, bleibt es für immer. Doch, wirst du jemals den Weg zurück finden? Und was noch viel wichtiger ist: darf ich mir erlauben, dass dies eine Option ist? Sitzt der Schmerz nicht zu tief, darf ich verzeihen? Oder sollte ich dieses eine Mal wirklich dem Verstand den Vortritt lassen? Wenn nicht, hast du es nie besessen. Lässt sich eine Schüssel mit einem Sprung denn wieder zusammensetzen? Ferner noch – ist es angebracht eine Beziehung mit Gegenständen zu vergleichen?
Dennoch, loslassen kann ich jetzt nicht. Es fühlt sich so an, als sei das letzte Kapitel noch nicht geschrieben. Auch ist mir bewusst: die Melodramatik tropft in jede dieser Zeilen. Wird mir der Drang zur Überinszenierung noch zum Verhängnis? Doch was kann ich tun, irren ist nun einmal menschlich. Demnach bin ich wohl mehr Mensch als viele anderen Menschen Mensch sind.

Ich denke, ich kann warten. Eine Wahl habe ich eh nicht.

Sonntag, 19. Februar 2012

Mein Reich

Da ich nach meinem 3-Tage-Und-Nächte Bastel-Und-Näh-Marathon quasi grade 4 Stunden aufgeräumt und geputzt habe (nicht zuletzt, um Karneval in Köln auszuweichen!), dachte ich, es ist an der Zeit, im aufgeräumten Zustand mal Fotos von der Bude zu machen.
Ünd so präsontiärt das Ässzimmähr - ihär Dieneh!

Die Kuschelecke unter dem Hochbett!

Kleiderschrank, Wäschespinne und Requisitenzwischenlager!

An meiner Gardinenstange hängen die Resultate des 3-Tage-Nähmarathons. Was das wohl für Cosplays sind? :P Man mag es kaum zu erraten!  

Der Schreibtisch. Ich hasse ihn. Weil er viiiel zu klein (und hässlich) ist. Aber er war quasi schon drin und da war es praktischer, als einen neuen zu kaufen, der wieder Geld kostet (war so schon alles teuer genug....).
Bücher- und Filme-Regal und natürlich Yukis Zuhause ;D Aus Platzmangel steht ihr Fress- und Toilettenkäfig auf dem Schlafkäfig. Aber sie liebt klettern, also...

Die Kommode. Seid froh, dass ihr sie nicht von innen sehen könnt. Anfangs hatten die Schubladen noch ein System, aber mittlerweile sind es vier tiefe, schwarze Löcher.

Der 2-Quadratmeter-Flur mit Monsterinvasion.
Das kleine DANGO-Heiligtum.

Es ist klein, aber es reicht.

Die Küchenzeile. NICHTS war teurer und hat mehr Nerven gekostet. Aktuelles Leid: Die Waschmaschine ist kaputt.

Die andere Seite der Küche mit Fressregal. Da die Rückseite fehlt, kippt das Billyregal ein wenig nach links. :3

Das wars auch schon! Ich hoffe die Reise zusammen mit mir durch die kleine Wunderwelt hat Euch gefallen!
Bis demnächst!

Dienstag, 24. Januar 2012

Sieben Uhr morgens, wieder beginnt der Alltag...

Ich erwachte heute morgen mit gemischten Gefühlen und dachte mir: Das ist doch zur Zeit kein Leben, das du hier führst?
Und überhaupt. Warum war die letzte Uhrzeit, die ich nachts auf dem Display erblickte 3:28, und nun kann ich um 10 Uhr schon nicht mehr einschlafen?

Jetzt wird geputzt, bis alles ganz sauber ist.


Mein Macbook hat sich letztens furchtbarerweise völlig verabschiedet. Begleitet von einem Unheil verkündendem und Weltvernichtungs-Knacken stürzte es ab und blieb aus. Es fährt irgendwie nicht mehr richtig hoch! Eine Reperatur kommt leider vorerst nicht in Frage finanziell, deshalb muss ich weiterhin warten und hoffen und deswegen blieben Blog Einträge auch vorerst aus. Jetzt müsst ihr eben auf neue Grafiken und Fotos verzichten.

Bohnere, wachse, wische, poliere, wasche.


Ich dachte letztens darüber nach, wie gestört der Gedanke der Ehe doch ist. Man bindet sich gesetzlich an einen Menschen. Das ist doch allein schon gegen die Natur des Menschen! Und dann hat man einen ganz anderen Status, im Job und auch bei anderen Menschen. Sollte man es wagen, diese Bindung brechen zu wollen, muss man ordentlich was bezahlen, oder man hat für immer schlechtere Chancen bei den nächsten Partnern eingebüßt. Ich ernte immer ziemlich betroffene, fast schon mitleidige Blicke, wenn ich auf die Frage hin, ob ich denn jemals heiraten wolle, mit einem klaren Nein antworte. So gesehen, ist doch der Sinn der Ehe ziemlich mittelalterlich und überholt. Und eine emotionale Bindung, die auf Vertrauen beruht, sollte eigentlich Romantik genug sein. Denkt mal darüber nach!

Doch das dauert nicht lang, nur bis Sieben Uhr Fünfzehn.

Was meinen weiteren Lebensweg angeht, so habe ich im Febraur zwei weitere, große Schritte zu gehen, die mich ein gutes Stück voran bringen werden. Entspannte Acht Drehtage lang, werde ich an der Seite des Regisseurs Marco Musienko (der übrigens MICH für diesen Job PERSÖNLICH anfragte!) als Script/Continuity mein Können unter Beweis stellen. Wenige Tage später werde ich bis Mitte März einen vollen Monat als Aufnahmeleitungsassistenz im Studio für eine Kinderserie tätig sein. Whäy! Danach sollte das Wetter dann hoffentlich gut genug sein, um endlich neue Kurzfilme in Angriff zu nehmen.

Dann lese ich ein Buch, oder vielleicht auch drei.

Ansonsten ist wieder viel für Dango passiert die letzten Tage. Viele Requisiten sind von unserer alten Show, von der wir am 29. diesen Monats endlich eine schöne Aufnahme machen werden, haben wir nochmal neu aufpoliert und repariert, da sie unter den Auftritten und dem ganzen Hin- und Hertransportieren doch schon ziemlich gelitten haben. Und für das neue Stück sind auch schon zahlreiche Requisiten fertig. Ich werde sie demnächst mal alle online stellen!

Ich mal ein neues Bild, das geht so nebenbei.

Und da ich die Rolle Rapunzel neu in das Drehbuch schreiben werde, weil wir auch eine neue Darstellerin dazu bekommen, höre ich gerade den deutschen Tangled Soundtrack. Der Film ist echt super!

Freitag, 6. Januar 2012

Lass uns ins Bett und krümeln!

Ohhh, wir haben es uns richtig gut gehen lassen die letzten zwei Wochen. Zahlreiche Kino- und einen Musicalbesuche, wir waren auf einer Kunst Ausstellung, verschiedenen Weihnachtsmärkten und haben viel gefaulenzt. Mit Freunden aus, Konsolen heiß gezockt und sich die Ohren an neuer Musik wund gehört.


Und wir haben viel gekocht. Was, das passt aber nicht in das Konzept? Oh doch, denn vernünftige Zutaten, also Früchte, Gemüse und Kräuter, guten Käse und feinste Kartoffeln, zu kaufen, ist viel viel teurer, als sich von ungesundem Zeug, also Tiefkühlpizzen, Dosenfutter und Instantsuppen zu ernähren. Daher genießen wir auch heute Abend zusammen mit anderen Freunden aus Köln meine selbst gemachten Käse Spätzle zu ein paar gemütlichen Filmen.
Ansonsten hat das Jahr recht fleißig begonnen. Die Angst, wie wir jetzt ohne neue Arbeit in Aussicht die Wohnung finanzieren können, wurde mir rech fix genommen. Gefühlte fünfzig Bewerbungen später hatte ich nämlich schon einige Zusagen. Nun habe ich mir einen Gewerbeschein besorgt und arbeite zunächst selbstständig als Promoter für den Kölner Stadtanzeiger, bis ich Mitte Februar das nächste Praktikum antreten werde.

Dirk und ich haben nun auch angefangen, wieder regelmäßig Sport zu treiben und unsere neuen Cosplays in Angriff genommen. Tatsächlich werkelt Dirk in diesem Augenblick an seinem Willy Wonka Mantel und Zylinder. Wenn ich an DANGO denke, bekomme ich schon ein ganz aufgeregtes Gefühl in der Magengegend! Vielleicht ist genau jetzt nochmal Zeit für ein bisschen Werbung: http://dango.myblog.de - besucht doch unsern Blog!

Ich habe mit dem Rauchen aufgehört, was vielleicht auch noch erwähnenswert ist. Das heißt, meine letzte Zigarette habe ich an Silvester konsumiert und seitdem auch keine mehr angefasst, obwohl die Schachtel noch nicht leer ist. Das ist doch einen Applaus wert, findet ihr nicht?




Montag, 19. Dezember 2011

Ist das mittelalter Gouda oder ist der einfach nur uralt?

Unter diesem äußerst amüsanten Kommentar meines derzeitigen Chefs, dem 1.Aufnahmeleiter der ZDF heute Show, startete ich heute meinen Arbeitstag im Büro.
Die letzte Show ist letzte Woche gelaufen, dementsprechend findet diese Woche nur noch dem Begriff Faulenzen viel geschäftlicher klingendem Synonym "Abwicklung" statt.
Nein, es wird natürlich auch noch wirklich gearbeitet, so diskutieren der Filmgeschäftsführer und der Produktionsassitent während ich diese Zeilen tippe über fehlende Rechnungen und falsche Buchungen.
Leider (oder vielleicht auch 'Zum Glück'?) ist an diesen Tagen für einen Produktionspraktikanten nicht mehr wirklich viel sinnvolles zutun, weshalb ich meinen Tag bisher damit verbracht habe, mir Blogs von deutschen Regisseuren durchzulesen, mich in Filmerforen rumzutreiben, dutzend guter Film Kritiken zu studieren und eine Liste mit must-have-seen Klassikern zusammenzustellen.
Dieser Beschäftigung bin ich nun allerings mehreren Stunden nachgegangen und mein rebellierender Magen (halt gefälligst die Klappe, ich habe kein mehr Geld für Mittagessen!!) mit einhergehender abschwächender Konzentrationsfähigkeit hindern mich daran, weiterhin mein Köpfchen mit Regiekram aufzustocken.
Viel zu groß ist der Wunsch, heute eher nach hause gehen zu dürfen, statt die Zeit abzusitzen und zu hoffen, dass sich für mich noch Aufgaben ergeben, denn mit Langeweile ziehen sich die Stunden furchtbar zäh unerträglich lang, ganz so, wie Kaugummi in der Kaugummiziehmaschine gefoltert wird.
Darüberhinaus hat meine bessere Hälfte heute Geburtstag. Nicht, dass ich irgendein Geschenk oder sonst irgendwas vorbereitet hätte, immerhin hat er seine Spiegelreflex schon zu seiner vorträglichen Feier übereicht bekommen. Aber gemütlich in unserer kleinen Wohnung mit ihm einen von den neu rausgesuchten Klassikern mit Ahornsirup übergossenen Pfannkuchen zu genießen, das wäre an diesem grauen, nassen Tag wirklich Gold wert.

Insofern hoffe ich einfach, dass ich gleich weggeschickt werde und freue mich, dass ich meinen neuen Blog einweihen konnte.
Ich wünsche allen schonmal besinnliche Feiertage und einen fabelhaften Start in das Jahr 2012.